Die mediteam Volleys besiegen Hammelburg klar mit 3:0

Ein weiterer Schritt zum Klassenerhalt ist getan


Viel vorgenommen hatten sich die Damen der mediteam Volleys in ihrem Heimspiel gegen den Tabellenfünften aus Hammelburg. Dass es zu so einem deutlichen Sieg reichen würde, hatte vor dem Spiel so niemand recht geglaubt, und auch auf dem Spielfeld standen sich über weite Strecken zwei gleichwertige Mannschaften gegenüber. Während bei Bamberg Angreiferin Ann Kathrin Kühhorn mit erinem Bänderriss im Daumengelenk ausfiel, mussten die Gäste auf die zuletzt so starke Franziska Schlumprecht und auf Trainer Frank Otter verzichten, der von seinem Co-Trainer vertreten wurde.

Während das Gästeteam die Ausfälle nur schwer kompensieren konnte, sprang auf heimischer Seite Yvonne Schneider in die Bresche und gab der Mannschaft mit einer starken Leistung in Annahme und Angriff viel Sicherheit.

Der erste Satz begann mit einem Abtasten beider Mannschaften, bei dem man zwar ein munteres Hin-und Her, aber noch keine zwingendfen Aktionen zu sehen bekam. Die mediteam Volleys lagen ständig knapp mit zwei bis drei Punkten vorne. Beim Zwischenstand von 8:6 kamen die Bambergerinnen immer besser ins Spiel und zeigten jetzt sehenswerte Schnellangriffe über die Mitte durch Nicole Werthmann und über außen durch Kathi Schön. Dazu kamen platzierte Aufschläge von Zuspielerin Caro Rebhan, die die Gästeabwehr immer wieder in Verlegenheit brachten. Dennoch konnten die Hammelburgerinnen wieder aufschließen. Bamberg machte nun noch mehr Druck im Angriff und zwang so die Gäste zu unsauberen Annahmen, so dass deren Stellerin Christine Fell oft über das ganze Feld hetzen musste um die Bälle noch zu den eigenen Angreiferinnen zu bringen. Immer wieder punktete Yvonne Schneider von außen und auch der Block mit Nora Gröger und Alena Raab stand jetzt sicher, so dass man sich am Satzende doch etwas absetzen konnte. (23:19). Hammelburg kam durch zwei Aufschläge von Britta Lohneiß zwar nochmals heran auf 24:22, doch Alena Raab beendete den ersten Satz, indem sie einen weit gestellten Ball an den Block schlug, der von dort ins Aus sprang.

Im zweiten Satz gingen die mediteam Volleys schnell mit 6:2 in Führung. Hammelburg hatte erneut Schwierigkeiten, die starken Aufschläge von Caro Rebhan anzunehmen und es gelang ihnen kein strukturierter Spielaufbau. Nach einer Auszeit kamen die Gäste besser ins Spiel, jetzt wackelte Bamberg bei der Annahme. Von nun an gelang es keinem der beiden Teams sich mehr als einen Punkt Vorsprung zu erarbeiten bis zum 21:21. Beim 23:21 nahm der Gästecoach seine zweite Auszeit. Kurios dann das Satzende. Als beim Stand von 24:21 für Bamberg Hammelburg wieder eine Auszeit verlangte, bekam der Coach dafür die rote Karte, die beim Volleyball Punktgewinn für den Gegner bedeutet und Bamberg erzielte den Punkt zum Satzgewinn kampflos. Es stand 2:0 für die Volleys.

Im dritten Satz gelang den Domstädterinnen zunächst gar nichts. Verwirrung bei der Annahme, schlechtes Zuspiel und schwache Angriffe. Schnell lag Bamberg mit 1:9 und 4:15 hinten. Auch zahlreiche Wechsel durch Coach Quero brachten zunächst keine Verbesserung. Anna Michel kam für Caro Rebhan als Zuspielerin. Nach einigen "Eingewöhnungsbällen" gelang es ihr, dem Bamberger Spiel wieder mehr Struktur zu verleihen. Mit einem krachenden Meterball von Nora Gröger leitete sich die Wende ein. Jetzt sprang auch der berühmte Funke wieder auf Zuschauer und Mannschaft über. Plötzlich wurde wieder um jeden Ball gefightet. Nicole Werthmann gelangen vier direkte Aufschlagpunkte hintereinander. Bamberg war beim 19:19 wieder dran. Jetzt waren die Mädels vom mediteam nicht mehr aufzuhalten: Alena Raab aus dem Rückraum, ein weiteres As von Nicole Werthmann und ein "Hammer" von Nora Gröger an den Körper einer Gästespielerin beendeten einen dritten Satz mit 25:23, der von allen schon abgeschrieben war.

Nach dem zweiten 3:0 Sieg hintereinander konnten sich die mediteam Volleys immerhin schon auf den Relegationsplatz (8.) vorarbeiten. Mit zwei weiteren Heimsiegen gegen Mannsachaften aus der unteren Tabellenhälfte könnte man sich dann ins Mittelfeld der Tabelle absetzen.

Stimmen zum Spiel: Trainer Quero: "In den beiden ersten Sätzen haben wir sehr souverän gespielt. Im dritten Satz haben wir dann gezeigt, dass wir eine Mannschaft sind!"

Yvonne Schneider: "Heute hat es viel Spaß gemacht, in dieser Mannschaft zu spielen. Ich habe mich sehr selbstsicher gefühlt und konnte dies in Angriff und Abwehr gut umsetzen."

Britta Lohneiß: "In den ersten beiden Sätzen hat uns Bamberg sein Spiel aufgedrückt. Und wenn man dann im dritten Satz mit 11 Punkten führt, hat man es nicht anders verdient. Ich spiele nicht gern gegen Bamberg, da es doch mein Heimatverein ist."

Es spielten: Raab, Werthmann, Maier, Michel, Schön, Rebhan, Gröger, Badum, Schneider, Muff, Coach Quero

Dietmar Balling

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