Der Knoten ist geplatzt

Die mediteam Volleys feiern den ersten Sieg in der Regionalliga


Endlich hat es mit dem ersten Sieg geklappt. Die mediteam Volleys gewinnen beim TSV Rottenberg mit 3:2. Mit gemischten Gefühlen fuhr man am Sonntagmorgen Richtung Aschaffenburg. Hatte der TSV Rottenberg doch am Samstag beim Tabellenzweiten Marktoffingen mit 3:2 gewonnen. War der heimische TSV jetzt müde und ausgelaugt oder voller Adrenalin und fällt womöglich in einen Spielrausch im Match gegen die Oberfränkinnen? Die Antwort erfolgte auf dem Spielfeld.

Die VG- Damen begannen gut und dominierten bis Mitte des ersten Satzes gegen eine noch nicht wache Rottenberger Mannschaft. Dann schlichen sich wieder altbekannte Fehler ein: Einer ungenauen Annahme konnten keine Punkte im Angriff folgen. Der Satz ging mit 21:25 verloren. Trainer Quero war aber jetzt schon überzeugt, dass die Bamberger das bessere Team sind und gab so seiner Mannschaft viel Selbstvertrauen.

Trotzdem ging man sehr verkrampft in den zweiten Satz. Der Spielfluss ging vorübergehend völlig verloren, zu vieles Nachdenken und Angst vor einer erneuten Niederlage lähmten die ganze Mannschaft. Gefahrlose eigene Aufschläge haben es dem Gegner immer wieder ermöglicht, seinen Spielaufbau zu organisieren und zu punkten, dabei erfolgte von Bamberger Seite wenig Gegenwehr. Der zweite Satzverlust mit 17:25 war die Folge.

Jetzt endlich ging ein Ruck durch die Mannschaft. Plötzlich war absoluter Siegeswille zu spüren und der Kampfgeist war erwacht. Starke Aufschläge, vor allem durch Laura Badum und serienweise Punkte von Nicole Werthmann und Nora Gröger über die Mitte kennzeichneten jetzt das Geschehen. Kein Mittel fanden die Gastgeberinnen gegen die von Trainer Quero geforderten Meterbälle, bei denen die Angreiferinnen auch bei schwächerer Annahme profitierten und die das Bamberger Spiel variabler machten. Den Gegnerinnen wurde keine Luft zum Atmen gelassen und der Satz mit 25:16 sicher gewonnen.

Das 25:23 im vierten Satz klingt knapper als es war. Die Domstädterinnen zeigten sich über weite Strecken dominant. Immer wieder konnte von außen ohne Block gepunktet werden, da der gegnerische Dreierblock oft in der Mitte stand, auch ein Verdienst der Bamberger Zuspielerinnen Anna Michel und Caro Rebhan, die sich im Vergleich zur Vorwoche beide stark verbessert zeigten und das Spiel clever dirigiert haben. Beim 23:17 kam noch einmal Nervosität auf, doch mit 2 Auszeiten und dank Alena Raab, die auf der Diagonalposition alles versenkte, wurde der Satzgewinn gerettet.

Wieder Tiebreak. Der dritte in dieser Saison und der erste erfolgreiche: Gleich zu Satzbeginn wurde ein Vorsprung erspielt. Variable Angriffe von außen, über die Mitte und die Diagonale brachten schnell einen 14:8 Vorsprung. Dann ein kurzes Aufbäumen der Rottenbergerinnen, ehe ein Angriff über die Mitte das Spiel beendete und damit den ersten Sieg in der Regionalliga brachte.

Fazit: Eine geschlossenen Mannschaftsleistung, eine sichere Annahme durch Kathi Schön, Laura Badum und Tanja Maier, sowie erfolgreiche Doppelwechsel mit Ann-Kathrin Kühhorn und der zweiten Zuspielerin bildeten das Grundgerüst für den Erfolg. Ein zufriedener Trainer und ein Team, das jetzt weiß, dass es auch in der Regionalliga mithalten kann, freuen sich nun auf das kommende Heimspiel gegen den Tabellenführer aus München.

Es spielten: Raab, Werthmann, Maier, Michel, Schön, Rebhan, Gröger, Badum. Kühhorn, Schneider, Trainer Quero

Dietmar Balling, VG Bamberg

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