Der Abstiegskampf hat begonnen

Die mediteam Volleys unterliegen zu Hause Eiselfing mit 2:3


Nichts wurde es mit dem ersten Sieg in der Regionalliga für die Damen der VG Bamberg. Denkbar knapp unterlag man am Sonntag in der Georgendammhalle vor 150 Zuschauern dem TSV Eiselfing nach fünf Sätzen. Die Bambergerinnen rutschten damit auf den letzten Tabellenplatz in der Regionalliga Süd-Ost ab.

Dabei fing alles so gut an. Mit einer ihrer stärksten Waffen, dem Aufschlag setzten die mediteam Volleys den TSV Eiselfing im ersten Satz sofort unter Druck und dieser fand zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel. Kannte man den Gegner aus der Relegation als annahme- und abwehrstarke Mannschaft, so sah man ein unkonzentriertes Gästeteam, das fast keinen Aufschlag der Bambergerinnen annehmen konnte. Besonders der Service von Kathi Schön und Nora Gröger brachte immer wieder direkte Punkte. Kam Eiselfing doch einmal zu einem eigenen Angriff stand der Block mit Anna Michel, Nicole Werthmann und Nora Gröger meist richtig. So konnte man am Satzende ein unglaubliches 25:5 auf der Anzeigentafel lesen.

Eiselfing reagierte und die zweite Libera, Krissi Aringer, rückte auf die wichtige Abwehrposition. Ein Ruck ging durch das Gästeteam und sofort kam mehr Sicherheit ins Spiel. Bamberg konnte zwar wieder schnell mit 4:1 in Führung gehen, doch den Oberbayern gelang es immer besser, ihren Spielaufbau zu organisieren und so zu eigenen Angriffen zu kommen. Jetzt punkteten die Außenangreiferinnen aus Eiselfing immer öfter und überwanden den Bamberger Block. Im Gegenzug schlichen sich erste Unsicherheiten ins Bamberger Spiel ein und man konnte bei allen Spielerinnen eine aufkommende Nervosität spüren. Bis zur Satzmitte lagen die Gäste meist knapp, später deutlicher mit 19:11 in Führung. Angefeuert von den zahlreichen Zuschauern gelang es den VG Damen, sich wieder heranzukämpfen. In dieser Phase wurde von Zuspielerin Anna Michel immer wieder die an diesem Tag stärkste Angreiferin, Alena Raab, angespielt, die von außen und aus dem Rückraum punkten konnte. Ab dem 21:23 entwickelte sich ein wahrer Krimi, keine Mannschaft konnte den entscheidenden Punkt verbuchen, bis ein Aufswchlagfehler der Bambergerinnen und ein missglückter Angriff schließlich nach 32 Minuten Spielzeit den 29:31 Satzverlust brachte.

Noch mehr Nervosität und die Angst, wieder nicht erfolgreich zu sein, bestimmten das Spiel der Bambergerinnen im 3. Satz. Ungenaues und unsauberes Zuspiel hinderten die VG immer wieder daran, die Angreiferinnen erfolgreich einzusetzen. Auich ein Wechsel von Caro Rebhan auf die Zuspielposition brachte hier keine wesentliche Verbesserung. Nach ständiger Gästeführung gab es einen 19:25 Satzverlust. Im vierten Satz sah man wieder eine mutigere Bamberger Mannschaft, die durch eine konstante Annahme und eine agile Abwehr die Voraussetzung für platzierte Angriffe schuf. Caro Rebhan war jetz sicher im Zuspiel, was sich gleich positiv auf das ganze Team übertrug und einen 25:20 Satzgerwinn zur Folge hatte. Also musste der Tie Break entscheiden. Bis zum 6:6 gab es ein ausgeglichenes Spiel, danach leider wieder ein Einbruch der Heimmannschaft: 6:12. Ein kurzes Aufbäumen reichte nicht mehr, die Gäste aus Eiselfing brachten den Satz mit 15:10 nach Hause.

Fazit: Das Zusammenspiel klappte schon etwas besser als zuletzt, Alena Raab (Diagonal) und Nora Gröger (Mitte) zeigten gute Ansätze auf ihren neuen Positionen, aber in allen Bereichen ist noch Luft nach oben.

Es spielten: Michel, Meier, Kühhorn, Badum, Raab, Schön, Rebhan, Werthmann, Schneider, Grögert, Coach Quero

Dietmar Balling, VG Bamberg

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