Zu sechst fast noch überrascht
 

Wusste man bereits am Freitag, dass man auf etliche Spielerinnen verzichten musste, hat sich die Situation am Spieltag nochmals verschlechtert: Zu den verletzten bzw. verhinderten Spielerinnen kam noch die erkrankte Nicole Werthmann und Coach Quero wurde durch Ann Kathrin Kühhorn vertreten. Somit konnte man nur zu sechst und ohne Mittelblocker antreten. Libera Tanja Maier rückte zusammen mit Laura Badum auf die Außenposition und man spielte zum ersten Mal überhaupt mit zwei Zuspielerinnen auf dem Feld.

Dass man trotzdem nur mit 2:3 unterlag, hätte man bei diesen Voraussetzungen nicht gedacht. Die Bambergerinnen gingen mit dem Rezept ins Spiel, möglichst mit harten und platzierten Aufschlägen zu agieren. In den ersten beiden Sätzen gelang dies hervorragernd, besonders Laura Badum und Kathi Schön konnten so immer wieder punkten. Gleichzeitig nutzte man damit den Schwachpunkt der Heimmannschaft, deren Annahme, konsequent aus. Die Straubingerinnen konnten kaum geregelte Spielzüge aufbauen und die Gäste aus der Domstadt spielten locker, aber mit großem Kampfgeist auf. Sogar die "Kleinen" im Team, Anna Michel, Caro Rebhan und Tanja Maier konnten gegen den Straubinger Block immer wieder punkten.

Selbst erstaunt von der eigenen Courage und wohl auch überraschend für die Heimmannschaft ging Bamberg durch ein 25:20 und 25:23 mit 2:0 in Führung. Danach stellten sich die Niederbayern aber immer besser auf die Bamberger Spielweise ein, stabilisierten ihre Annahme und legten vor allem in der Feldabwehr zu. Damit wurde auch ihr Angriffsspiel flexibler und sie punkteten zunehmend über die Mitte, wo Kathi Schön und Nora Gröger es als gelernte Außen sehr schwer hatten. Der dritte Satz ging folglich mit 16:25 verloren. In Satz vier lief dann auf Bamberger Seite nicht mehr viel zusammen, viele leichter Fehler wurden von den Straubingern eiskalt ausgenutzt, ein 11:25 war die Folge.

Der Start in den Tie Break verlief aus Bamberger Sicht wiederum recht holprig, schnell lag man mit 0:4 unde 2:9 hinten. Caro Rebhan brachte durch starke Aufschläge ihr Team aber wieder auf 8:9 heran. Jetzt setzte man alles auf eine Karte. Kathi Schön uns Nora Gröger wechselten nach außen auf ihre Stammpositionen und versenkten noch einige knallharte Angriffsschläge. Am Ende hat es aber dann doch nicht gereicht, da der Gegner sich am Schluss ebenfalls nochmals steigerte. Mit 11:15 musste man sich geschlagen geben.
Vor allem Nora Gröger hat hier aber gezeigt, was für eine tolle Verstärkung sie für die mediteam Volleys ist. Erhobenen Hauptes und dank der neuen Zählweise auch mit einem Punkt gingen die Bambergerinnen aus der Halle mit dem Bewusstsein, mit dem kompletten Team auch in der Regionalliga mithalten zu können.

Es spielten: Michel, Badum, Gröger, Maier, Rebhan, Schön
 

Dietmar Ballin
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