Die mediteam Volleys haben es nicht geschafft
Nur ein Sieg in der Relegation reicht nicht für den Klassenerhalt

Man hätte beide Spiele gewinnen müssen, um auch in der nächsten Saision in der Regionalliga aufschlagen zu dürfen. So war das 3:0 gegen die SG Altdorfzu wenig, es wäre auch ein Sieg gegen den SV Esting nötig gewesen, der seine beiden Spiele deutlich mit 3:0 gewann und somit verdienter Aufsteiger in die Regionalliga Süd-Ost ist.

Leider konnten die Bamberger Damen wieder nicht komplett antreten, wie schon so oft in dieser Saison. Dieses Mal war es Caro Rebhan, die, am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankt, ausfiel. So lag die ganze Verantwortung beim Zuspiel auf Anna Michel, die, wie die ganze Mannschaft, keine schlechte Leistung ablieferte, aber im Spiel gegen die Gastgeberinnen nicht wirklich eine Siegchance hatte.

mediteam Volleys - SG Altdorf 3:0

Die Altdorferinnen, für die es bereits die zweite Begegnung an diesem Tag war, standen in dieser Partie bereits unter Druck, da sie das erste Spiel gegen Esting klar mit 0:3 verloren hatten. Ausgeglichen starteten beide Teams in dieses Spiel. Bis zum 19:19 herrschte ständig Gleichstand, keine Mannschaft konnte sich weiter als drei Punkte absetzten. Viele gute Aktionen auf Bamberger Seite wechselten sich, wie schon so oft, mit leichten Fehlern bei der Annahme und beim Aufschlag, ab. Doch konnte man über Meterbälle in der Mitte , die in diesem Spiel stärkste Waffe im Bamberger Angriff, durch Nora Gröger und Nicole Werthmann immer wieder punkten. Weitere Punkte durch Laura Badum von außen und Yvonne Schneider aus dem Rückraum brachten den 25:19 -Satzgewinn.

Im zweiten Satz ging man schnell mit 4:1 in Führung, die man im Spielverlauf immer weiter ausbauen konnte. Vor allem gute Aufschläge der mediteam Volleys (Noras Gröger) brachten die Altdorfer jetzt in Verlegenheit. Ann-Kathrin Kühhorn verlieh der Abwehr jetzt mehr Stabilität, Laura Badum und Kathi Schön punkteten konstant von außen zum 25:15.

Auch im dritten Satz ging man wieder schnell in Führung (8:2). Jetzt stand vor allem der Block mit Kathi Schön und Nicole Werthmann sicher, aber auch im Angriff sah man viele erfolgreiche Aktionen. A.K. Kühhorn mit platzierten Lobs hinter den Block, K. Schön longline und wieder N. Werthamnn und N. Gröger mit schnellen Bällen über die Mitte punkteten zum 13:4 Vorsprung. Altdorf kam zwar nochmals etwas auf, doch nach zwei Aufschlägen der Mittelfranken ins Netz gewann Bamberg auch diesen Durchgang sicher mit 25:17. Der erste Schritt war getan.

mediteam Volleys - SV Esting 0:3

Dass das zweite Spiel gegen die Gastgeberinnen schwerer werden würde, konnte man schon bei 3:0 des Heimteams über die SG Altdorf sehen. Die Damen aus Oberbayern ließen die Domstädterinnen nie richtig ins Spiel kommen uns setzten diese von Anfang an unter enormen Druck. Schnell lag man im ersten Satz mit 2:11 zurück. Bamberg fand kein Mittel gegen die wacheren und aggressiver wirkenden Estinger. Immer wieder fand die Heimmannschaft das Loch hinter dem Bamberger Block, diese reagierten ratlos und kasssierten in allen drei Sätzen zu viele Gegenpunkte auf dieser Schwachstelle. Außerdem konnte man den überragenden Block der Estinger zu selten überwinden. Bamberg wirkte verunsichert, Esting wurde immer selbstbewusster. Vor allem ihre überragende Stellerin Bini Pohl schickte mit ihrem ansatzlosen Zuspiel den Bamberger Block regelmäßig ins Leere, so dass die guten Angreiferinnen oft unbedrängt zum Schlagen kamen. Mit 15:25 ging der erste Satz an die Gastgeberinnen.

Die Bambergerinnen wollten sich keineswegs so leicht geschlagen geben und wehrten sich im zweiten Satz jetzt vehement. Mit großem Kampfgeist hielt man jetzt bis zum 15:15 mit. Blockpunkte von N. Werthmann und wieder Meterbälle über die Mitte brachten jetzt Zähler ein. Doch Esting hatte ab Satzmitte immer wieder die bessere Antwort und zwang die VG-Damen dazu, nur noch reagieren zu müssen. Die Folge war der 20:25 -Satzverlust.

Im dritten Satz wieder ein früher 1:6-Rückstand. Bamberg wollte sich mit der drohenden Niederlage nicht abfinden und fightete zurück bis zum 15:15-Gleichstand. Doch dann zog Esting mit vier schnellen Punkten in Folge davon, Bamberg hatte nicht mehr die Kraft, noch einmal zurückzuschlagen und verlor mit 20:25. Somit ist der SV Esting , der sich individuell überlegen und mannschaftlich geschlossener zeigte, der verdiente Sieger der Relegation und Aufsteiger in die Refgionalliga Süd-Ost.

mediteam Volleys: K. Schön, K. Schröder, Y. Schneider, A.K. Kühhorn, L. Badum, T. Maier, N. Gröger, N. Wertthmann, A. Michel, Coach Quero

Zweite Damen der VG Bamberg in der Landesliga
Der zweiten Damenmannschaft der VG Bamberg gelang in der Relegation zur Landesliga ein 3:1-Heimsieg (22:25, 25:18, 25:15, 25:11) gegen Schnaittenbach, das den Aufstieg bedeutet. Mit einer Bayernliga und einer Landesligamannschaft gehen die Bamberger Damen trotz des Abstiegs der "Ersten" gut aufgestellt in die neue Saison.
 

Dietmar Balling, VG Bamberg
 

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Die VG Bamberg ist kein eigenständiger Sportverein, sondern ein Zusammenschluss der Volleyballabteilungen der drei Bamberger Sportvereine MTV 1882 Bamberg, Post SV 1928 Bamberg und FC Eintracht Bamberg 2010. Die Spiel- und Sportgemeinschaft wurde im Sommer 1987 ins Leben gerufen.  Zum Angebot der VG Bamberg gehören die Ballschule, Jugendmannschaften unterschiedlichen Alters sowie vier Damenmannschaften, eine Herrenmannschaft und verschiedene Freizeitteams. Interessiert? - Dann schau‘ bei uns vorbei
Der FVVB e.V. - Unter der Bezeichnung FVVB e.V. (Förderverein Volleyball Bamberg) hat dieser Verein seit 2004 das Ziel, den Volleyballsport in Bamberg zu fördern. Durch die Organisation des Regnitzwellen-Cups sowie verschiedener anderer Veranstaltungen soll vor allem die VG Bamberg finanziell unterstützt werden.

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