Volleyballerinnen verlieren knapp in Regenstauf

Beim 2:3 holen die mediteam Volleys auswärts einen Punkt


Immerhin mit einem Punkt im Gepäck kehrten die mediteam Volleys der VG Bamberg von ihrem Auswärtsspiel in Regenstauf zurück. Nachdem es in den letzten beiden Jahren beim selben Gegner zwei klare 0:3-Niederlagen setzte, wollte man es diesmal besser machen. Beflügelt vom Auswärtssieg am letzten Wochenende in Rottenberg ging man mit großem Optimismus und viel Schwung in die Begegnung.                                                                                                                          
Der erste Satz begann sehr ausgeglichen. Dann setzte sich die Heimmannschaft mit zwei Aufschlagserien etwas ab, die VG-Damen kamen aber ebenfalls durch erfolgreiche Aufschläge von Anna Michel wieder heran. Sehenswerte Spielzüge auf beiden Seiten folgten. Letztlich mussten die Gäste den ersten Satz mit 22:25 knapp abgeben.              Ein ähnliches Bild im zweiten Satz. Nach wiederum ausgeglichenem Beginn startete diesmal F. Liebschner für die Gastgeberinnen eine Aufschlagserie zur 12:4-Führung. Danach stand die Bamberger Abwehr eigentlich gut und die Annahme wurde stabil, doch gelang es oft nicht bei den eigenen Angriffen den Ball im gegenerischen Feld "tot" zu machen. So kam es zu langen Ballwechseln, bei denen schließlich am Ende meist die Regenstauferinnen punkten konnten: 16:25.                                                          Das Szenario der letzten beiden O:3- Niederlagen vor Augen, wollten man sich diesem Schicksal diesmal nicht ergeben. Nach dem Motto "Jetzt haben wir nichts mehr zu verlieren", das von Coach Quero jetzt ausgegeben wurde, gab die Mannschaft jetzt alles. Britta Lohneiß wechselte für Laura Badum auf die Außenposition und es kam im Folgenden zu einem offenen Schalgabtausch mit ständigem Führungswechsel. Beim 20:23 schienen die Felle schon davonzuschwimmen, aber der unbändige Wille der Domstädterinnen, sowie kluge Entscheidungen beim Angriff, gepaart mit Eigenfehlern der Heimmannschaft verhalfen noch zu einem 26:24-Satzgewinn.                                 Im vierten Satz setzte man dann alles auf eine Karte und man wollte nicht ohne Punkt nach Hause fahren. Mit großem Teamgeist konnte man ständig eine Führung behaupten und selbst bei mehreren Punkten in Folge für die Gegner bewahrte man die Ruhe und man brachte diesen Durchgang mit 25:20 nach Hause. Ein Punkt war sicher.                                                                             
Der entscheidende 5. Satz glich dann einer Katastrophe: Bis zum 0:13 (!) schaute man den Aufschlägen der Gastgeber meist nur hinterher, ein 1:15 war die Folge. Für eine aufbrausende Atmosphäre, in der Coach Quero auch eine gelbe Karte erhielt, sorgten zwischendurch immer wieder die Schiedsrichter, die etliche klare Punkte für Bamberg nicht gaben und damit selbst bei den Gegnern für Verwunderung sorgten.                                                                                             
"Mund abwischen und abhaken" war die Meinung des gesamten Teams nach Ende des Spiel, überwog doch die positive Erkenntnis, dass man sich nach einem 0:2-Rückstand mit starkem Willen und einer tollen Mannschaftsleistung den einen Punkt redlich verdient hat.
Bedanken möchten sich die Damen noch bei ihren mitgereisten Fans, die mit ihrer Superstimmung fast für eine Heimspielatmosphäre sorgten.                                            Dietmar Balling

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Der FVVB e.V. - Unter der Bezeichnung FVVB e.V. (Förderverein Volleyball Bamberg) hat dieser Verein seit 2004 das Ziel, den Volleyballsport in Bamberg zu fördern. Durch die Organisation des Regnitzwellen-Cups sowie verschiedener anderer Veranstaltungen soll vor allem die VG Bamberg finanziell unterstützt werden.

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