Die Mediteam Volleys besiegen den FTM Schwabing mit 3:0
Nach einem Krimi im dritten Satz bringt der 5. Matchball die Entscheidung


Team-Organisator Werner Kühhorn sollte nicht recht behalten und darüber hat er sich wohl selbst am meisten gefreut: Sah er vor dem Spiel den FTM Schwabing als eindeutigen Favoriten an, waren er, sein Team, die 150 Zuschauer und wohl auch der Gegner überrascht, dass am Endes ein klares 3:0 auf der Anzeigentafel stand. Damit schoben sich die Mediteam Volleys wieder an ihrem Widersacher aus München vorbei und nehmen nun wieder selbst den dritten Platz in der Regionalliga Süd-Ost ein. Auch die Zielsetzung der Mannschaft für diese Saison wurde in der Weihnachtspause geändert. Man strebt nun den 2. Tabellenplatz an, der zur Teilnahme an der Relegation zur 3. Liga berechtigen würde. „Man muss sich ja schließlich Ziele setzen“, erklärte Kühhorn in der Hallenzeitung.
Zu Beginn zeigten beide Mannschaften viel Respekt voreinander. Ein zögerliches Abtasten bis zum 16:16 war die Folge. Man sah noch keine zwingenden Aktionen, keine der beiden Mannschaften wollte die Initiative übernehmen. Plötzlich lief es bei Bamberg besser und es gelangen drei Punkte in Folge. Anna Michel setzte mit zwei Assen noch eins drauf. Jetzt sorgte Katha Schröder mit zwei Schnellangriffen und einem Block für die 24:18- Führung. Schwabing gab sich nicht geschlagen und kam heran bis auf 24:21. Am Schluss schlug jedoch „Hammer-Kathi“ (Kathi Schön) zu und sorgte mit einem fulminanten Schlag für das 25:21.
Der zweite Satz begann ebenfalls wieder sehr ausgeglichen, jedoch war es jetzt kein vorsichtiges Abtasten mehr, sondern es ging voll zur Sache. Bis zum 9:9 konnte sich kein Team absetzen. Starken Aktionen im Angriff (Schröder, Schön, Raddatz und Raab) folgten jedoch immer wieder auch leichte Fehler wie schwache Annahmen und Fehlaufschläge. Dennoch entwickelte sich  jetzt mehr und mehr ein Spiel auf hohem Niveau. Die Mediteam  Volleys kämpften und erspielten sich eine 21:15- Führung. Dann Nervenflattern. Hatte man Angst vor dem Gewinnen? Schwabing punktete fünf Mal in Folge. Missverständnisse in der Abwehr folgten, mal war der Ball, mal eine Spielerin im Netz. 21:20. Doch Bamberg fing sich wieder, ein Rückraumangriff von Dani Raddatz brachte das 24:21, ehe Schwabing einen Angriffschlag ins Aus setzte. Mit dem 25:21 hatten die Bambergerinnen auch schon einen Punkt sicher.
Mit dem Schwung einer 2:0-Satzführung ging es in den dritten Satz. Auch hier wechselten sich starke Angriffsaktionen mit vielen Fehlaufschlägen auf beiden Seiten ab. Die VG-Damen lagen trotzdem immer in Führung und konnten sich beim 14:7 deutlich vom Gegner absetzen. Leider zeigten die Bamberger Zuspielerinnen in dieser Phase deutliche technische Mängel, so dass ihnen vom Schiedsrichter allein in diesem Satz fünfmal ein unsauberes Zuspiel abgepfiffen wurde. Fünf Punkte für den Gegner, der dadurch wieder ins Spiel kam und jetzt auch stark angriff. Beim 19:19 kam es zum Ausgleich. Beim 25:24 hatte Bamberg den ersten Matchball, doch Kathi Schön wird geblockt. Jetzt entwickelte sich ein Krimi, der an Spannung nicht zu überbieten war. Schwabing wehrte drei weitere Matchbälle ab, ehe beim fünften Matchball die Gäste das Spiel beendeten, indem sie den letzten Angriffsschlag ins Aus setzten, der dem Heimteam den 31:29-Satzgewinn und den 3:0 Gesamtsieg brachte.
Mediteam Volleys: Raab, Rupp, Werthmann, Maier, Michel, Schön, Schröder, Lohneiß, Badum, Raddatz, Fößel, Coach Heriberto Quero
Dietmar Balling, VG Bamberg
 

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