Ein heiß umkämpftes Spiel knapp gewonnen
Die Mediteam Volleys siegen beim TV Erlangen mit 3:2


Es war ein hartes Stück Arbeit, ehe nach gut zwei Stunden der 3:2-Sieg der Mediteam Volleys feststand. Beide Mannschaften zeigten ein starkes Spiel und obwohl Erlangen nach diesem Match weiterhin auf einem Abstiegsplatz steht, zeigten sie am Sonntag,eine Leistung, die einer guten Regionalligamannschaft entsprach. Die Bambergerinnen belegen mit jetzt fünf Siegen und drei Niederlagen weiterhin den fünften Platz.
Im ersten Satz begannen beide Teams mit einem gegenseitigen vorsichtigen Herantasten. So bewegten sich auch beide Seiten auf Augenhöhe und bis gegen Ende des Satzes herrschte meist Gleichstand. Dann lag Bamberg 18:21 zurück. Nach einem Doppelwechsel, Britta Lohneiß und Senta Fößel kamen ins Spiel, konnte Bamberg wieder aufholen. Die beiden eingewechselten Spielerinnen entschieden dann mit einem starken Block den Satz, der mit 26:24 für Bamberg endete.
Jetzt mit Nora Datz in der Startaufstellung ging man in den zweiten Satz, dessen Geschichte schnell erzählt ist. Durch Abstimmungsfehler in allen Mannschaftsteilen und Problemen mit dem eigenen Aufschlag, sowie der Ballannahme, verlor man diesen Durchgang deutlich mit 16:25.
Mit der gleichen Aufstellung wie im zweiten Satz sollte sich das Team jetzt rehabilitieren, was auch eindrucksvoll gelang. Als Alena Raab beim 3:3 an den Aufschlag kam, gab sie diesen mit einem gezielten Service bis zum 11:4 nicht mehr ab. Außerdem zeigten die Gäste jetzt wieder eine geschlossenen Mannschaftsleistung. Die Anspannung und der Druck auf den Gegner konnten hoch gehalten werden, so dass am Ende ein erfolgreiches 25:11 auf der Anzeigentafel stand.
Doch Erlangen gab sich nicht geschlagen. Sie starteten wieder mit viel Energie, während Bamberg den Beginn verschlief. So lag man ständig einige Punkte zurück. Beim 17:21startete Katha Schröder mit guten Aufschlägen eine Aufholjagd. Bamberg kämpfte sich nach dem obligatorischen Doppelwechsel wieder zurück, konnte aber einen Satzball, der dem Team zudem drei statt zweier Punkte beschert hätte, nicht verwandeln. Dies gelang der Heimmannschaft, die sich nach zum Schluss noch langen, sehenswerten Ballwechseln den 26:24 - Satzgewinn sicherte.
Wieder einmal musste der Tie-Break entscheiden. Dieser verlief spannend und ausgeglichen bis zum Seitenwechsel. Beim 9:9 ging Einwechselspielerin Laura Badum an den Aufschlag, zeigte keine Nerven und erzielte mit fast jedem Service einen direkten Punkt bis zum 14:9.
Am Ende hieß es 15:10 für Bamberg.
Mit ausschlaggebend für diesen Sieg war eine im Vergleich zur Vorwoche (0:3 in Friedberg) verbesserte Sicherung im Angriff und beim Block, so dass man die langen Ballwechsel oft für sich entscheiden konnte, weil es gelang geduldig abzuwarten, bis sich eine Chance ergab  um zu punkten.

Trainer HeribertoQuero:
„Erlangen war sehr stark, sie haben sehr gut angegriffen, aber am Ende des Spieles haben wir mit kaltem Blut gespielt und waren sehr konzentriert und konstant. Ein Lob an Nora Datz und Laura Badum, die eine hervorragende Leistung abgeliefert haben.“

Dietmar Balling, VG Bamberg 
 

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