Das war Werbung für Volleyball
Die Mediteam Volleys besiegen Obergünzburg nach tollem Spiel mit 3:2


Über 150 Zuschauer gingen am Sonntagnachmittag zufrieden nach Hause. Hatten sie doch soeben über zwei Stunden beste Unterhaltung und Spannung bis zum Zerreißen hinter sich. Und sie hatten einen nicht geringen Anteil am Erfolg der Mediteam Volleys, standen sie doch wie ein Mann hinter ihrem Team und feuerten es über die ganze Dauer der Partie bedingungslos an.
Dennoch rutschen die Bambergerinnen um einen Rang, auf den vierten Platz der Tabelle, ab, denn für den 3:2-Sieg gab es nur zwei Punkte und die ersten drei Teams haben bereits ein Spiel mehr ausgetragen.
Ohne langes Abtasten ging es im ersten Satz gleich voll zur Sache. Schnell sah man, dass sich zwei gleichwertige Mannschaften gegenüberstanden. Die Bambergerinnen machten von Anfang an viel Druck im Angriff, wobei alle Angreiferinnen punkten konnten. Bamberg lag bis Mitte des Satzes 15:8 vorne und konnte die Führung halten. Oft hatte man bei einem Angriff eine zweite und dritte Chance, weil die Gäste in der Abwehr nur reagieren konnten und nicht immer zu einem eigenen Spielaufbau kamen. Beim 24:17 schien der Satzgewinn sicher, doch die Gäste wehrten sich noch heftig, ehe es mit dem 25.20 zum ersten Satzgewinn reichte.
Mit einer 4:1-Führung starteten die VG - Damen in den zweiten Satz. Doch jetzt wurde das Team aus dem Ostallgäu immer selbstsicherer und ihre Feldabwehr schien manchmal unüberwindlich. Wie eine Gummiwand brachten die flinken Abwehrspielerinnen schier unglaubliche Bälle zurück, als die Bamberger Zuschauer schon einen Punktgewinn bejubeln wollten. So lagen die Gäste ständig mit zwei bis drei Punkten in Führung. Obwohl vor allem Kathi Schön mit ihren fulminanten Angriffsschlägen aus dem Rückraum und von der Außenposition dagegenhielt, bauten die Obergünzburgerinnen ihre Führung bis auf 19:23 aus. Jetzt hielt Dani Raddatz ihr Team mit einigen sehr platzierten Angriffen im Spiel und Bamberg konnte zum 24:24 ausgleichen. Eine schwache Annahme und ein Aufschlagpunkt der Gäste sorgten für das 24:26 im zweiten Satz.
Nichts für schwache Nerven war der folgende Durchgang. Schnell lag man mit 0:3 zurück. Der Allgäuer Block hatte sich jetzt gut auf das Bamberger Angriffsspiel eingestellt. Nicole Werthmann sorgte jetzt mit einigen erfolgreichen Angriffen über die Mitte für die erste Führung (5:4). Die immer stärker werdende Kathi Schön sorgte mit weiteren Angriffshämmern aus dem Rückraum und von außen für ein 13:8. Schnelle Angriffe der Gäste über die Mitte und Fehler der Bambergerinnen führten zum 18:18. Ab jetzt war jeder Ball hart umkämpft, lange Ballwechsel die Folge, bester Volleyball geboten und die Zuschauer hielt es vor Spannung oft nicht mehr auf ihren Sitzen. Beim 24:24 war der Satz noch lange nicht beendet. Alena Raab erzielte jetzt mit wuchtigen Schlägen wertvolle Punkte und mit einem gut gezielten Longline-Ball schließlich das wichtige 27:25.
Im vierten Satz bekamen die Zuschauer jetzt durchgängig hochklassiges Volleyball zu sehen. Beide Teams schenkten sich nichts. Kathi Schön, Alena Raab und Dani Raddatz konnten immer wieder den gegnerischen Block überwinden, doch die phänomenale Feldabwehr der Gäste kratze fast alles vom Boden und ermöglichte den Gegenangriff. Beim Stand von 18:18 konnten sich die Gäste absetzen und punkteten immer wieder mit Schnellangriffen, so dass dieser Durchgang mit 20:25 verloren ging.
Es kam zum Tie Break. Wieder durch Angriffschläge von Schön und Raab ging man 4:1 in Führung. Der Widerstand der Obergünzburgerinnen schien zu schwinden. Weitere Angriffshämmer prasselten jetzt auf wohl eine der besten Abwehrreihen der Liga ein, die letztlich einen knappen, aber nicht unverdienten Sieg der Mediteam Volleys mit dem 15:11 nicht mehr verhindern konnte.
Coach Quero: „Mit einer sehr guten Teamleistung haben wir die starke Abwehr des Gegners bezwungen. Ein besonderes Lob geht an die überragende und nahezu fehlerfrei spielende Kathi Schön, sowie an die starke Angreiferin Alena Raab. Libera Tanja Maier gab der Abwehr viel Stabilität.“
Gästecoach Kazemi: „Die tolle Atmosphäre in der schönen Halle hat wohl den Ausschlag für den Bamberger Sieg gegeben. Mit den fehlenden Angreiferinnen Hildebrand und Paule wäre das Spiel wohl noch enger geworden. Den einen Punkt haben wir uns verdient.“
Mediteam Volleys: Raab, Wertthmann, Datz, Maier, Michel, Schön, Schröder, Lohneiß, Badum, Raddatz

Dietmar Balling, VG Bamberg
 

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