Mediteam Volleys verlieren in Schwabing mit 3:1
 
Zwar liegen die Mediteam Volleys mit jetzt zwei Niederlagen immer noch auf Platz 1 in der Regionalliga Süd-Ost, doch folgen auf den Plätzen dahinter drei Mannschaften, die weniger Spiele als die Bamberger verloren haben, aber auch bisher ein oder zwei Partien weniger absolviert haben.
„Es war ein Spiel zum Vergessen“, waren sich die Damen der VG Bamberg nach dem Spiel einig, obwohl sie doch mit großer Hoffnung in die Landeshauptstadt gereist waren und die Heimniederlage von letzter Woche wieder ausbügeln wollten. 
Mit ihrer gewohnten Stammformation begann das Bamberger Team den ersten Satz , der zunächst relativ ausgeglichen verlief und die Schwabinger immer einige Punkte in Führung sah. Wie gewohnt auch der Doppelwechsel gegen Ende des Satzes, Britta Lohneiß und Nadine Rupp kamen ins Spiel, um am Netz wieder drei Angreiferinnen zu haben. Doch bereits nach wenigen Bällen verletzte sich Nadine Rupp bei einer Aktion am Netz so schwer am Fuß, dass sie ins Krankenhaus gebracht werden musste. In der alten Formation spielte die Mannschaft weiter, doch die Unruhe und Nervosität, die dadurch ins Spiel kam, konnte nicht mehr ausgeglichen werden und so ging der erste Satz an Schwabing.
Der zweite Durchgang wurde zum großem Teil vom Schwabinger Block und der Erfahrung der Schwabinger Blockspieler beherrscht. Immer waren sie rechtzeitig zur Stelle um den Bamberger Angriff schon am Netz abfangen, so dass die Schwabinger Feldabwehr oft gar nicht erst einzugreifen brauchte. Einzig die starken Aufschläge der Bambergerinnen brachten die Schwabinger Annahme ab und zu in Verlegenheit, was aber wiederum nicht zum Satzgewinn ausreichte. Das Heimteam führte 2:0.
Kampflos wollte sich das Bamberger Team jedoch nicht so schnell mit der drohenden Niederlage abfinden und begann jetzt zu fighten. Der folgende Durchgang wurde auf jeder Seite von den zwei erfahrensten Spielerinnen geprägt. Bei Bamberg war das Daniela Raddatz, der es immer wieder gelang, mit starken Blockaktionen Punkte der ebenso erfahrenen Hauptangreiferin des Heimteams zu verhindern. Bamberg gewann den dritten Satz und war fest gewillt, noch den Tie - Break zu erreichen.
Mit großer Motivation begann man den vierten Durchgang. Wahrscheinlich zu übermotiviert, gab es gleich zu Satzbeginn Probleme bei der Annahme und man lag schnell mit 10 Punkten im Rückstand. Bamberg gab dennoch noch nicht auf. Mit starken Aktionen beim Block, besonders durch Nicole Werthmann, begann eine Aufholjagd. Einige phänomenale Angriffe von Kathi Schön aus dem Rückraum ließen noch einmal Hoffnung für die Gäste aufkommen, doch das Heimteam war bereits zu weit enteilt, so dass auch der vierte Satz mit 21:25 und somit das Match mit 1:3 verloren ging. Zu oft wechselten sich aus Bamberger Sicht Licht und Schatten ab, so dass vor allem die fehlende Konstanz, die eher auf Seiten der Gastgeber zu sehen war, Ursache für die Niederlage war.
Coach Quero nach dem Spiel: „Man kann in Schwabing verlieren, doch nicht auf diese Art und Weise. Egal ob man Fehler macht, es ist wichtig selbstbewusst aufzutreten um frei aufspielen zu können“.
Die Mediteam Volleys haben jetzt drei Wochen Zeit, um im Training weiter an ihren Defiziten arbeiten zu können, so dass beim nächsten Heimspiel am 22.11. gegen Obergünzburg wieder ein Erfolg gefeiert werden kann.
VG Bamberg: Michel, Raddatz, Schröder, Raab, Schön, Werthmann, Lohneiß, Badum, Rupp, Maier

Dietmar Balling, VG Bamberg
 

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