Die Mediteam Volleys holen den dritten Sieg im dritten Spiel
Die Bamberger Damen mussten sich den 3:1-Sieg gegen Rottenberg hart erkämpfen


Das war alles andere als leicht. Die Mediteam Volleys konnten am Sonntag durch einen schwer erkämpften Sieg ihre Spitzenposition in der Regionalliga Süd-Ost verteidigen und führen mit der optimalen Punkteausbeute von neun Punkten aus drei Spielen die Tabellen weiterhin an.
Bis es jedoch so weit war, mussten die Volleyballerinnen aus der Domstadt ein hartes Stück Arbeit hinter sich bringen.
Die Gegnerinnen aus dem unterfränkischen Rottenberg waren schon vor Spielbeginn beeindruckt. Nämlich von der großen und lautstarken Kulisse, die ihr Team schon beim Warmspielen und der Spielerinnenvorstellung anfeuerte.
Eher verhalten begann der erste Satz, beide Teams wirkten nervös und begingen etliche Eigenfehler, oft in Form von verschlagenen Angaben. Durch gute Angriffsaktionen von Nicole Werthmann und Daniela Raddatz konnten sich die Bambergerinnen auf 10:4 absetzen. Darauffolgende schwache Annahmen der sehr guten Aufschläge der Gäste, unsauberes eigenes Zuspiel und geblockte Angriffsbälle sorgten für den 13:13- Ausgleich. Ein Doppelwechsel, Britta Lohneiß und Nadine Rupp kamen ins Spiel,  und ein „Hammerangriff“ von Kathi Schön brachten die 19:16-Führung. Wieder folgen viele Eigenfehler, die den Gegner auf 21:20 herankommen ließen. Ein richtiger Spielfluss kam nicht auf. Als Kathi Schön den Block anschlug, brachte dies den knappen 25:22 Satzgewinn.
Im zweiten Satz tauten die „Angels“ aus Rottenberg auf. Immer wieder konnte Zuspielerin Christine Freiwald ihre Pässe gekonnt verteilen. Dabei suchte sie meistens die 20-jährige, groß gewachsene Hautangreiferin mit der Nr. 18, Simona Budryte, die mit ihren kraftvollen und technisch sauberen Schlägen die VG-Damen immer wieder vor große Probleme stellte. Über 0:4 und 11:14 mussten die Bambergerinnen ständig einem Rückstand hinterherlaufen. Jetzt konnte man im Spiel der Heimmannschaft immer wieder Abstimmungsprobleme zwischen Zuspielerinnen und Angreiferinnen erkennen. Besonders das Timing bei Schnellangriffen, die im Training gut klappen, funktionierte jetzt oft nicht.  Trotz dieser Mängel konnte Bamberg noch zum 24:24 ausgleichen, musste dann den zweiten Satz aber mit 24:26 abgeben.
Mit Nora Datz in der Startaufstellung ging man in den dritten Satz. Nach einer 3:1-Führung musste man wieder den 6:6-Ausgleich hinnehmen. Dreimal Daniela Raddatz, die mit ihrer Routine immer eine Lücke in der gegenerischen Abwehr fand und ein weiterer „Hammer“ von Kathi Schön aus dem Rückraum brachten die 10:6-Führung. Sehenswert war jetzt auch ein Angriffsschlag von Alena Raab, die, weit über dem Netz stehend, den Ball im gegnerischen Feld auf den Boden schmetterte. Bis zum Ende des Satzes konnte man eine ständige knappe Führung behaupten.  Einen sauber zugespielten Schnellangriff verwertete Nicole Werthmann schließlich zum 25:19-Satzgewinn, bei dem man jetzt deutlich weniger Eigenfehler als zuvor sah.
Im vierten Satz mussten die Gäste auf ihre verletzte Kaptänin Theresa Seubert verzichten, was einige Verwirrung bei der Aufstellung der Rottenbergerinnen verursachte, bei der Trainer Ehrenfeld auch nicht souverän wirkte. Vor allem waren es aber Fehler beider Bamberger Zuspielerinnen, die das Heimteam mit 1:5 in Rückstand geraten ließen. Bis zum 8:8 sah man auf beiden Seiten viel „Kampf und Krampf“. Ein Rückraumangriff von K. Schön brachte mit dem 10:9 die erste Bamberger Führung. Doch die Rottenbergerin S. Budryte, über die jetzt alle Angriffe der Gäste liefen, hielt immer wieder dagegen. Beim 15:13 ging jedoch ein Ruck durch Zuschauer und den VG-Mädels. Das Publikum merkte, das jetzt die entscheidende Phase bevorstand und feuerte sein Team bedingungslos an. Der Funke sprang über und die Mediteam Volleys wirkten plötzlich wie befreit. Sie machten jetzt richtig Druck.  Beim 19:16 wurde der Rest des Satzes zu einem Kathi-Schön-Spiel: Selbst am Aufschlag, punktete sie jetzt mehrmals aus dem Rückraum, gab ihren Lauf an die Mannschaft weiter und beendete mit einem Ass den vierten Satz zum 25:16 und zum 3:1-Matchgewinn.
Coach Quero: „Erst ab dem dritten Satz, gelang es uns, besser ins Spiel zu kommen. Wir werden im Training weiter hart arbeiten, besonders auch um die Abstimmung zwischen Zuspiel und Angriff zu verbessern. Ein großes Lob geht an Kathi Schön, die wegen ihrer ersten Tage an der Uni die ganze Woche über nicht trainiert hat“.
Manager Kühhorn: „ Drei Spiele, neun Punkte! Über den Kampf zum Sieg! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.“
Mediteam Volleys: Raab, Rupp, Werthmann, Mayer, Michel, Schön, Schröder, Lohneiß, Badum, Datz, Raddatz

Dietmar Balling, VG Bamberg
 

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