Erst im dritten Satz überzeugt
Die mediteam Volleys Bamberg gewinnen gegen Neutraubling 3:0


Das hat man sich sicher leichter vorgestellt. Gegen einen Tabellenletzten, der einschließlich Libera nur zu siebt, das heißt, ohne Auswechselmöglichkeit angetreten ist, schafften zwölf Bambergerinnen einen unspektakulären 3: 0 Arbeitssieg.
Es lief von Anfang an nicht so, wie man es sich auf Bamberger Seite vorgestellt hat. Die in den letzten Wochen gewinnbringenden Tugenden, nämlich platzierte Aufschläge, druckvolle Angriffe von außen und schnelle Bälle über die Mitte, konnte man in den ersten beiden Sätzen nur vereinzelt sehen. Dagegen zeigten sich technische Fehler und mangelnde Absprache in der Annahme und bei der Feldabwehr. Ein nicht immer genaues Zuspiel verhinderte einen effektiven Angriff. So konnte die junge Gästemannschaft, die auch einige Spielerinnen aus der A-Jugend einsetzte, zusammen mit ihrer erfahrenen Spielertrainerin Machner das Spiel lange ausgeglichen gestalten.
Nach anfänglichem Rückstand im ersten Satz brachte Trainer Quero frühzeitig Viktoria Graf für Kathi Schön, um die Annahme zu stabilisieren. Erstmals gelang dann beim 14:14 der Gleichstand. Danach war aber immer noch zu wenig Druck in den Offensivaktionen, so dass die Neutraublingerinnen immer wieder zu einem sicheren Spielaufbau kamen und das Loch hinter dem Bamberger Block fanden. Dabei liefen fast alle Spielzüge der Gäste über ihre Spielertrainerin, die ihre Erfahrung auf dem Spielfeld umsetzten konnte. Erst nach dem 20:21 gelangen einige überzeugende Aktionen der mediteam Volleys. Ein Aufschlagfehler der Gäste brachte schließlich den 25:22 Satzgewinn.
Ein ähnliches Bild zeigte sich im zweiten Satz. Auf beiden Seiten konnte man nur wenig zwingende Aktionen sehen, so dass sich das Bamberger Spiel „mit angezogner Handbremse“ fortsetzte, wie Manager Kühhorn in einer Auszeit kommentierte.
Die Spielstände von 8:8, 14: 14 und 19:19 zeigten die Ausgeglichenheit beider Mannschaften zu diesem Zeitpunkt.
Schließlich entschieden drei  druckvolle Sprungaufschläge durch Kathi Schön, von denen zwei zu direkten Punkten führten, diesen Satz, der mit 25:21 für das Heimteam endete.
Nach dem zweiten Satz erwog der Schiedsrichter sogar einen Spielabbruch, da es immer wieder durch das Hallendach mitten aufs Spielfeld tropfte. Beide Mannschaften wollten aber unbedingt weiterspielen.
Schnell gingen die mediteam Volleys im dritten Satz durch wuchtige Angriffschläge von Linda Först in Führung. Neben den Pfützen auf dem Feld wurde nun auch die in den ersten beiden Sätzen gezeigte Unsicherheit weggewischt und man sah endlich überzeugende Angriffschläge, platzierte Lobs und eine sicher stehende Abwehr. Plötzlich spürte man mehr Spielfreude. In der Abwehr wurden jetzt mit viel Einsatz auch schwierige Bälle geholt und im Angriff kompromisslos verwertet. Über 11:7 und 15:9 wurde die Führung ausgebaut. Gegenwehr und Konzentration ließen jetzt bei den Gästen stark nach und man konnte einen letztendlich verdienten und deutlichen 3:0 Sieg feiern.
Mit viel Applaus wurden nach dem Spiel Linda Först und Conny Wolf vom Team und den Zuschauern verabschiedet, die beide zu einem längeren Auslandsaufenthalt aufbrechen.
Trainer Quero nach dem Spiel: „Natürlich ist der Abgang von Linda Först und Conny Wolf. ein großer Verlust für die Mannschaft, den sie aber als Team ausgleichen kann und muss. Ich erwarte, dass die Mannschaft unter den ersten drei in der Bayernliga bleibt, ein direkter Aufstieg in die Regionalliga mit den beiden Spielerinnen wäre sicher realistisch gewesen.“

Es spielten: Rebhahn, Schenker, Meier, Först, Kühhorn, Schön, Graf, Badum. Wöckel, Wolf, Bleuel, Raab

Dietmar Balling
 

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