Zwei Sätze lang mitgehalten
Die Mediteam Volleys unterliegen Spitzenreiter Esting mit 0:3


Die Vorzeichen standen schlecht für die Mediteam Volleys vor der Begegnung mit dem Tabellenführer SV Esting. Musste man doch auf die erkrankten Libera Tanja Maier und Mittelblockerin Mareike Bleuel verzichten, Zuspielerin Anna Michel fiel immer noch verletzt aus.
Dafür rückte die junge Teresa Köstler aus der 2. Mannschaft nach, stand auch gleich in der Startaufstellung und, um es vorwegzunehmen, machte ihre Sache recht gut und hatte einige sehr starke Aktionen als Mittelangreiferin. Außerdem war Alena Raab nach einjähriger Verletzungungspause wieder im Kader.
Im ersten Satz fand Esting schneller ins Spiel und ging gleich mit 5:1 in Führung. Durch einen Block von Kathi Schröder wachgerüttelt, zeigten jetzt die Bambergerinnen, dass sie nicht gewillt waren, sich dem Tabellenführer kampflos zu ergeben. Von nun an wurde um jeden Ball gekämpft und es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe, wobei sich Bamberg jeden Punkt hart erarbeiten musste. Schon hier zeigte sich, dass die Abwehr und der Block der Estinger Damen nur schwer zu überwinden waren. Tolle Abwehraktionen als Reaktion auf druckvolle Bamberger Angriffe beeindruckten auch das zahlreiche Bamberger Publikum. So konnte Esting seine anfängliche Führung bis zum 12:16 verteidigen.. Mit einem Schnellangriff über die Mitte und einem Lob über den Block gab Teresa Kösteler einen guten Einstand. Kathi Schön und Nadine Rupp schafften es von der Außenposition, dass sich der Vorsprung der Gäste allmählich verringerte, beim 19:19 war der Ausgleich geschafft. Jetzt ging es ständig hin und her. Beim 23:24 blieb ein Bamberger Mittelangriff am Netz hängen und brachte den 23:25-Satzverlust.
Auch im zweiten Satz lag Bamberg wieder mit 2:5 zurück und beging dabei einige leichte Fehler. Doch bis zum 6:6 kämpfte man sich wieder heran. Wieder punkteten Kathi Schön und Nadine Rupp von außen. Doch die auch im Angriff sehr starken Damen aus Oberbayern punkteten konstant, vor allem über die groß gewachsene Nr. 7, Margot Benicke, die von der Bamberger Abwehr nicht in den Griff zu kriegen war, da sie es schaffte, auch über den Block der VG-Damen zu schlagen.  Bamberg  zeigte jetzt viele starke Aktionen im Angriff und Zuspielerin Britta Lohneiß setzte ihre Angreiferinnen variabel ein, diese griffen beherzt an, doch Esting wehrte, wie eine Gummiwand, auch Bälle ab, bei denen das Publikum und die VG-Damen schon zum Jubeln ansetzten. Ein hoher Ball wurde selbst 10 Meter hinter dem Spielfeld erlaufen, wieder ins Spiel gebracht und als Punkt verwertet. Die Mediteam Volleys spielten stark, doch der Tabellenführer wusste immer eine Antwort und gewann daher den zweiten Durchgang mit 25:20.
Bis zum 7:7 konnte man auch den dritten Satz ausgeglichen gestalten. Angriff und Abwehr funktionierten, Bamberg kämpfte weiter und Linda Först, Kathi Schön und Teresa Köstler konnten im Angriff punkten. Ann-Kathrin Kühhorn spielte ihre Erfahrung aus und stand als Libera oft genau richtig. Vor allem der überragenden  Angreiferin Margot Benicke hatte es Esting  jetzt zu verdanken, dass sich ihr Team kontinuierlich absetzte. Nach langen und sehenswerten Ballwechseln konnten meist die Gäste punkten. Die Kraft und der Wille der Bambergerinnen ließen jetzt nach. Über 10:17 und 13:20 steuerte jetzt der SV Esting Richtung Auswärtssieg, der beim 15:25 feststand.
Da der SV Hahnbach gegen Obergünzburg ebenfalls 0:3 unterlag, konnten die Mediteam Volleys ihre gute Ausgangsposition mit 5 Punkten Vorsprung vor dem Relegationsplatz behalten.
Manager Kühhorn, der vor dem Spiel dank der Kranken- und Verletztenliste schon ein Debakel befürchtete, freute sich: „Wir haben ein starkes und engagiertes Spiel unserer Mannschaft gesehen, das ich so nicht erwartet habe.“
Teresa Köstler: „Ich wurde gut von der Mannschaft aufgenommen, das hat mir viel Selbstvertrauen gegeben. Mir hat es Spaß gemacht, in der Regionalliga mitzuspielen, wobei ich bestimmt noch Luft nach oben habe.“
VG Bamberg: Rupp, Schröder, Schön, Rebhan, Lohneiß, Badum, Kühhorn, Först, Raab, Köstler, Coach Quero

Dietmar Balling

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