Den Spitzenreiter gestürzt
Die mediteam Volleys Bamberg bezwingen Erlangen mit 3:1

 

Mit einer unglaublichen Energieleistung gelang es den mediteam Volleys Bamberg am vergangenen Sonntag den bisherigen Tabellenführer TV 48 Erlangen vom Thron zu stoßen.
Die Bambergerinnen besiegten in einem äußerst spannenden und auf absolut hohem Niveau stehenden Spiel verdient mit 3:1.
Gleich zu Beginn des ersten Satzes zeigten beide Mannschaften, dass sie nicht umsonst an der Tabellenspitze stehen. Ohne die beim Einspielen verletzte Laura Badum und praktisch ohne „Warmlaufphase“ ging es sofort zur Sache. Vom ersten Ballwechsel an bekamen die wiederum sehr zahlreichen Zuschauer sofort Spitzenvolleyball zu sehen.  Sehenswerte Bamberger Angriffe wurden mit viel Athletik und noch mehr Erfahrung von den Erlanger Abwehrspezialisten immer wieder zurück ins Spiel gebracht, so dass es gleich am Anfang lange Ballwechsel zu sehen gab.
Youngster Kathi Schön machte hier gleich auf sich aufmerksam, als sie mit einem harten Angriffsschlag und zwei darauffolgenden Blocks mit 7:4 für die erste Bamberger Führung sorgte. Mit einem Rückraumangriff von Ann-Kathrin Kühhorn begann eine Serie von tollen Bamberger Aktionen in Angriff und der auch an diesem Tag wieder bärenstarken Abwehr.
Sicher das beste Volleyball, das man in Bamberg in den letzten Jahren gesehen hat. Schon hier konnte man die tolle Arbeit sehen, die Coach Heriberto Quero zusammen mit dem Team Woche für Woche leistet. Über 10:7 und 19:14 war man ständig in Führung. Aufmerksame Beobachter konnten an dieser Stelle ein zufriedenes Lächeln des Trainers bemerken.
Sicher mit 25:19 wurde der erste Satz  nach einer Glanzleistung des ganzen Teams gewonnen.
Mit dem gleichen Schwung ging es bei den Bambergerinnen im zweiten Satz weiter. Die Gäste aus Erlangen konnten zu Beginn nicht mehr an ihre starke Defensivleistung anknüpfen und gerieten schnell mit 3:7 in Rückstand. Nach einer Auszeit besannen sie sich aber auf ihre Rolle als Tabellenführer und sie begannen ihre große Routine auszuspielen. Aus einer wiederum jetzt sicheren Abwehr gelang es ihnen immer öfter ihre Angriffe erfolgreich abzuschließen. Hinzu kamen jetzt Bamberger Annahmefehler, so dass kein genaues Zuspiel mehr erfolgen konnte. Folglich konnte Erlangen zum 13:13 ausgleichen. Bis zum 19:19 gab es jetzt einen offenen Schlagabtausch mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Nach einer Auszeit von Trainer Quero bekamen die mediteam Volleys noch einmal einen zusätzlichen Motivationsschub. Nach einem krachenden Schnellangriff über die Mitte durch Mareike Bleuel und einem Longline - Schlag von Kathi Schön endete der zweite Satz knapp mit 25:23 für Bamberg.
Mit aller Kraft stemmten sich nun die Erlangerinnen im dritten Satz gegen eine Niederlage. Technische Fehler der Domstädterinnen und harte Angriffsschläge der Gäste aus der Universitätsstadt ließen die mediteam Volleys schnell in einen 4:8 Rückstand geraten.
Zwar konnte man kurzzeitig durch Angriffsschläge und wirkungsvolle Sprungaufgaben  von Kathi Schön den Rückstand verkürzen und zum 12:12 ausgleichen. Doch durch einige unglückliche Aktionen in der Abwehr geriet man erneut in Rückstand. Auch ein Wechsel von Karolin Rebhahn auf die Zuspielposition konnte am 18:25 im dritten Satz nichts mehr ändern.
Keinesfalls geknickt durch den Satzverlust starteten die VG-Damen in den vierten Satz. Gleich zu Beginn konnte man mit 8:2 in Führung gehen, die man auch bis zum 20:13 sicher behielt. Was dann folgte, war allerdings nichts für schwache Nerven. Die eingewechselte Erlanger Zuspielerin machte mit ihren Aufschlägen einen direkten Punkt nach dem anderen. Beim Stand von 23:22 verschlug man nun selbst einen Aufschlag. Ausgleich. Dann die Bamberger Führung. Einen schier endlosen Ballwechsel beim 24:23 verwandelte dann Mareike Bleuel mit einem Aufsteiger zum Sieg. Lange dauerte der anschließende Jubel von Mannschaft und Fans über diesen grandiosen Erfolg.
Es spielten: Rebhahn, Schenker, Meier, Kühhorn, Graf, Wöckel, Bleuel, Schön und Raab
Trainer: Quero                                           

 Dietmar Balling

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