Rabenschwarzer Tag für die Mediteam Volleys

Sie unterliegen mit einer desolaten Leistung dem SV Hahnbach mit 0:3

Man hatte es sich so schön ausgerechnet: Drei Punkte gegen den SV Hahnbach und die Abstiegsplätze wären erst einmal in weitere Ferne gerückt. Doch es kam ganz anders. Mit ihrer schwächsten Saisonleistung unterlagen die Bambergerinnen dem SV Hahnbach sang- und klanglos mit 0:3. Dabei waren die Voraussetzungen gar nicht so schlecht. Bis auf Alena Raab konnte man wieder in voller Besetzung antreten und auch Coach Quero gab sich vor dem Spiel durchaus optimistisch.

Gleich zu Spielbeginn nahm das Malheur seinen Lauf. Nach einem katastrophalen Start, Annahme und Feldabwehr waren quasi nicht vorhandern, gingen die Gäste schnell mit 9:1 in Führung. Ein früher Wechsel, Linda Först kam für Laura Badum, brachte nur kurzzeitig Besserung. Einem fulminanten Angriffsschlag von L. Först folgten zu wenig gute Aktionen, wie eine dreimalige Feldabwehr von Anna Michel, um die Gäste bremsen zu können. Diese überzeugten durch einen gut strukturierten Spielaufbau, ein sicheres Stellungsspiel und ein variantenreiches Zuspiel, das den Angreiferinnen immer wieder ermöglichte, zu leichten Punkten zu kommen, da der Bamberger Block oft zu spät dran war oder falsch stand. Ein 14:25 Satzverlust war die Folge.

Ein ähnliches Bild ergab der zweite Satz. Hahnbach agierte. Bamberg reagierte. Die selten gut herausgespielten Bamberger Angriffsversuche blieben schon meist im gegenerischen Block hängen. Das eigene Zuspiel erfolgte oft ungenau, entweder zu nah ans Netz oder zu weit weg, so dass man selbst keine druckvollen Angriffe generieren konnte. Zwei, drei erfolgreiche Angriffe, meist über L. Först, waren zu wenig um mithalten zu können. Überragend in dieser Phase die Hahnbacher Libera Arndt, die auch schwierige Bälle meist punktgenau zu ihrer Zuspielerin brachte. Bamberg wirkte zunehmend ratlos und verunsichert und wurde gegen Satzende von den Gästeangreiferinnen regelrecht abgeschossen. Ein 13:25 war die Folge.

Die erste Führung für Bamberg, die einen Funken Hoffnung weckte, sah man im dritten Satz mit 4:1. Doch nach einer Auszeit brachte Gästetrainer Sigi Meier seine Damen wieder auf Kurs. Sie legten einen 10:0-Lauf zum 4:11 hin. Damit war der Drops gelutscht. Bamberg ergab sich seinem Schicksal und gab auch diesen Satz mit einem deutlichen 14:25 ab.

Bleibt zu hoffen, dass die Mediteam Volleys wieder schnell in die richtige Spur finden, denn mit einer Leistung wie am Sonntag rückt der Klassenerhalt in weite Ferne. Selbst Coach Quero fehlten nach dem Spiel die richtigen Worte, um die Leistung seiner Mannschaft zu beschreiben.

Bamberg: N. Rupp, K. Schröder, T. Maier, A. Michel, K. Schön, B. Lohneiß, L. Badum, M. Bleuel, A.K. Kühhorn, L. Först, Coach H. Quero

Dietmar Balling, VG Bamberg

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