Klaren Heimsieg errungen

Die Mediteam Volleys besiegen den VfL Nürnberg II mit 3:0



Die Regionalliga-Volleyballerinnen der VG Bamberg haben erreicht, was sie sich vorgenommen haben. Mit einem deutlichen 3:0-Sieg haben sie sich weiter von den beiden Abstiegsplätzen entfernt und mit Erreichen des 7. Platzes auch den Relegationsplatz verlassen, den nun der SV Hahnbach einnimmt.

Das Spiel startete gleich mit einem sehr langen Ballwechsel, den Bamberg zu seinen Gunsten abschloss. Danach sah man erstmal keine hochklassigen Aktionen, denn beide Seiten erlaubten sich viele Eigenfehler, meist zu lange Angriffsbälle und Aufschläge, die ins Aus gingen. So lagen beide Mannschaften beim 20:18 für Bamberg noch dicht beieinander. In dieser Phase sah man im Angriff eine starke Kathi Schön, die immer wieder von außen mit extrem diagonalen Schlägen, aber auch aus dem Rückraum punktete. Dann machten die Bambergerinnen mehr Druck im Angriff und Mareike Bleuel gelang nach einem „Rückwärts-über-Kopf-Anspiel“ ein sehenswerter Schnellangriff. Dem jetzt sehr variablen Spiel der Mediteam Volleys hatte Nürnberg nun nichts mehr entgegenzusetzen und Kathi Schön beendete den Satz mit einem Aufschlagpunkt zum 25:18.

Mit einigen Missverständnissen bei der Zuordnung startete die Heimmannschaft in den zweiten Durchgang. Nach einem Rückraumangriff von Linda Först kamen die VG-Damen dann besser ins Spiel. Mit einem Lob, ebenfalls einem Angriff aus dem Rückraum und einem erfolgreichen Block sorgte Nadine Rupp für die nächsten VG-Punkte zur 9:6-Führung. Die Domstädterinnen setzten jetzt das Team aus der Noris immer mehr unter Druck, so dass diese auf den Angriffswirbel der VG nur reagieren konnten. Bamberg baute die Führung auf 18:12 aus, ehe eine Serie von leichten Fehlern Nürnberg wieder bis auf 21:19 herankommen ließ. Jetzt stand auch Caro Rebhan nach ihrer Babypause das erste Mal als Zuspielerin wieder auf dem Spielfeld. Am Satzende behielt Bamberg die Nerven und nach einem Blockpunkt von Schröder und Rupp und einem erfolgreichen Aufschlag von Linda Först hieß es 24:21. Ein Annahmefehler von Nürnberg brachte den hart erkämpften 25:22-Satzgewinn.

Gleich zu Beginn des dritten Satzes setzte Bamberg die Gäste wieder unter Druck. Doch diese konterten mit ihren sehr erfahrenen Spielerinnen und hielten dagegen. Hier zeichnete sich immer wieder die groß gewachsenen Außenangreiferin Daniela Raddatz aus, die mit variablen Schlägen und erfolgreichen Blocks ihr Team im Spiel hielt. Erst nach einem „Hammerangriff“ von Linda Först konnte sich Bamberg mit 10:5 absetzen. Jetzt handelte sich Gästecoach Patrick Sieke eine rote Karte, die einen Punktverlust bedeutete, ein, als er sich zweifelnd über einen Schiedsrichterentscheidung äußerte. Nürnberg schloss bis zum 14:14 wieder auf und zeigte in dieser Phase starke Aktionen in der Feldabwehr. Beide Teams befiel dann eine gewisse Nervosität, die sich in vielen Aus-Bällen zeigte. Erst ein Rückraumangriff durch Kathi Schön sorgte wieder für mehr Ruhe und eine 20:15-Führung. Nürnberg fand nicht mehr in die Spur zurück und Laura Badum beendete Satz und Spiel mit einem Ass zum 25:17.

Die Mediteam Volleys konnten somit aus vier Spielen nach der Weihnachtspause drei Siege holen und bei einer 2:3-Niederlage ebenfalls punkten. Sicherlich ein großer Verdienst von Coach Quero, der es vorzüglich schafft, dass die Mannschaft ihre Stärken auf dem Spielfeld ausspielen kann und der im Training hart und intensiv an den Schwächen des Teams arbeitet.

Bamberg: N. Rupp, K. Schröder, T. Maier, K. Schön, C. Rebhan, B. Lohneiß, L. Badum, M. Bleuel, A.K. Kühhorn, L. Först, Coach Quero

Dietmar Balling

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